VARTAKT
CEO-Alltag · Selbstvertrauen

Selbstvertrauen: Drei Dinge, die geklappt haben

Als Gründer sehe ich vor allem, was noch fehlt. Selbstvertrauen kommt deshalb nicht von allein. Ich baue es wie alles andere: mit einem kleinen Ablauf jeden Tag.

Von Daniel Grimm, VARTAKT 2 Min. Lesezeit
Illustration: Drei Häkchen in einer Reihe, darunter eine ansteigende Treppe aus weißen Linien.

Ein kleines Versprechen am Morgen

Jeden Morgen gebe ich mir ein Versprechen, das ich heute halten kann. Klein genug, dass es klappt. Selbstvertrauen heißt für mich: Ich weiß aus Erfahrung, dass ich mich auf mich verlassen kann.

Drei Dinge am Abend

Abends schreibe ich drei Dinge auf, die geklappt haben. Das Gehirn merkt sich Offenes von selbst. Das Erledigte muss ich bewusst festhalten.

Freundlich statt hart

Kristin Neff beschreibt in Self-Compassion drei Teile von Selbstmitgefühl: freundlich mit sich sein, verstehen, dass Scheitern zum Menschsein gehört, und achtsam wahrnehmen, was gerade ist.

Daraus nehme ich eine Frage mit: Was würde ich einem Freund sagen, wenn ihm das passiert wäre?

Noch nicht

Carol Dweck unterscheidet in Mindset zwischen zwei Haltungen. Im festen Selbstbild sagt ein Fehler etwas über mich aus. Im Wachstums-Selbstbild sagt er etwas über den nächsten Versuch aus. Der kleine Satz „noch nicht“ passt zu jedem neuen Thema, das in einer Firma auf dem Tisch landet.

Probier es drei Tage

  1. Morgens ein kleines Versprechen an dich.
  2. Abends drei Dinge, die geklappt haben.
  3. Bei Fehlern einen Satz, den du auch einem Freund sagen würdest.

Hinweis: Das hier ist mein Erfahrungsbericht, kein medizinischer oder therapeutischer Rat.

Zum Weiterlesen

  • Kristin Neff: Self-Compassion (2011)
  • Carol S. Dweck: Mindset (2006)

In short

Confidence, for me, grows from small promises kept: one each morning, three wins each evening, and kindness instead of harshness when things go wrong.