Lesen in 20 Minuten: So bleibt die Leseliste am Leben
Meine Leseliste ist lang. Lange habe ich auf den freien Nachmittag gewartet, der nie kam. Jetzt lese ich 20 Minuten, mit Termin und ohne Anspruch.
Warum 20 Minuten
20 Minuten finde ich fast immer. Das ist zu kurz, um es aufzuschieben, und lang genug für einen Gedanken. Im Kalender steht der Titel, damit ich nicht erst überlegen muss.
So lese ich
- Papier oder Reader, das Handy bleibt weg.
- Am Ende ein Satz: Was nehme ich mit?
- Kein Pflicht-Durchlesen. Ein Buch darf nach 50 Seiten gehen.
- Zwei Bücher parallel sind okay, eines für die Arbeit, eines für mich.
Was gerade dran ist
| Buch | Thema | Warum jetzt |
|---|---|---|
| John Ratey: Spark | Bewegung und Gehirn | gibt der täglichen Runde einen Grund |
| Oliver Burkeman: Four Thousand Weeks | begrenzte Zeit | macht Auswählen leichter |
| Rob Fitzpatrick: The Mom Test | Kundengespräche | bessere Fragen, weniger Wunschdenken |
| Hans Jonas: Das Prinzip Verantwortung | Ethik der Technik | passt zu KI-Agenten |
| Jon Kabat-Zinn: Full Catastrophe Living | Achtsamkeit | Grundlage für Body-Scan und Atmen |
| Kristin Neff: Self-Compassion | freundlich zu sich sein | hilft nach schlechten Tagen |
| Thich Nhat Hanh: The Heart of the Buddha’s Teaching | buddhistische Lehre | zugänglicher Einstieg |
| Walpola Rahula: What the Buddha Taught | Grundlagen | knapp und klar |
| Shunryu Suzuki: Zen Mind, Beginner’s Mind | Zen | immer wieder neu anfangen |
Lesen im Kalender
Ich lege jede Woche drei bis fünf Blöcke an, am liebsten vormittags oder direkt nach der Runde draußen. Fällt einer aus, schiebe ich ihn nicht nach. Der nächste kommt von selbst.
Passend dazu: Four Thousand Weeks, Rausgehen im November und Routinen aufbauen.
In short
I read in 20-minute calendar blocks with the book title in the event, one takeaway sentence and full permission to quit a book.